Informationen für vermieter und betreiber

Sie möchten eine Ferienwohnung, ein Ferienhaus oder Ferienzimmer an Urlaubsgäste vermieten? Dabei  gibt es einige Regeln zu beachten.

  • Baugenehmigung

    Nicht nur für einen Neubau von Beherbergungsbetrieben sondern auch für den Umbau und die Nutzungsänderung bestehender Gebäude kann eine Baugenehmigung erforderlich sein. Ob Ihr Vorhaben genehmigpflichtig ist und ob die Genehmigung erteilt wird, hängt von der Einzelfall-Prüfung ab. Dabei sind zahlreiche individuelle Prüfungskriterien (Lage des Grundstücks, Beschaffenheit des Gebäudes, Stellplatzbedarf sowie weitere öffentliche Belange wie Arbeitsschutz, Denkmalschutz, Hygiene, Immissionsschutz) zu beachten. Auskünfte zum Baugenehmigungsverfahren erteilt das zuständige Bauamt.

  • Mindestgrößen von Zimmern

    Einige Bauordnunungen in den Ländern legen Mindestgrößen für Einzel- und Doppelzimmer fest. In den meisten Fällen gilt für ein Einzelzimmer eine Mindestgröße von 8 m² und für ein Doppelzimmer 12 m² (ohne Bad und Toilette).

  • Muster-Mietvertrag und Gastaufnahmebedingungen

    Wir empfehlen allen Gastgebern, einen Mietvertrag schriftlich abzuschließen und die AGB an die Gäste auszuhändigen. Der DTV hat die Musterverträge "Mietvertrag über die Vermietung einer Ferienwohnung/Ferienhaus" und "Gastaufnahmebedingungen" juristisch prüfen und überarbeiten lassen. Ab sofort sind die aktualisierten Dokumente in unserem Shop erhältlich. Gastgeber können diese Vorlagen erwerben und für ihren Betrieb anpassen. 
    » Verträge siehe www.dtv-kundencenter.de

  • Gewerbeanmeldung

    Die Vermietung von Gästeunterkünften stellt eine gewerbliche Nutzung dar, die bei der zuständigen Stadt- bzw. Gemeindeverwaltung angezeigt werden muss. Die Anzeige dient lediglich der Information der zuständigen Behörden und ist von keinen weiteren Voraussetzungen abhängig. Das Gewerbeamt gibt die Meldung u.a. an das Finanzamt weiter.

  • Finanzamt

    Bei der Vermietung von Gästeunterkünften sind die Einnahmen zu versteuern. Ob darüber hinaus Umsatzsteuer- und Gewerbesteuer abzuführen sind, hängt von der Höhe der Einnahmen ab. Eine Umsatzsteuerpflicht des Vermieters und damit die Verpflichtung zum Ausweis von Mehrwertsteuer auf der Rechnung besteht erst bei Überschreitung einer Freigrenze von 17.500 EURO Einnahmen pro Jahr; eine Gewerbesteuerpflicht bei einem Gewinn von mehr als 24.500 EURO.

  • Preisangaben

    Beim Eingang oder bei der Anmeldestelle des Gastgebers ist an gut sichtbarer Stelle ein Verzeichnis anzubringen oder auszulegen. Die Preise der im Wesentlichen angebotenen Zimmer und ggf. der Frühstückspreis müssen darauf erkennbar sein.
    Die aufgeführten Preise müssen alle Zuschläge enthalten, d.h. alle pauschalen und in jedem Fall zu zahlenden Nebenkosten für Strom, Wasser, Gas und Heizung sind in den Preis einzubeziehen. Ist die Inanspruchnahme von Bettwäsche und Endreinigung dem Gast nicht freigestellt, sondern Teil der angebotenen Leistung, dann müssen diese Kosten ebenfalls im Vermietungspreise enthalten sein.

  • Versicherungsschutz

    Es ist empfehlenswert, mit der Versicherung zu klären, ob eine private Haftpflichtversicherung ausreicht, um die gesetzliche Haftung für Schäden von Gästen abzudecken oder ob darüber hinaus der Abschluss einer Betriebs-, oder Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung notwendig ist.

  • Genehmigung nach Gaststättenrecht

    Seit dem 1.Juli 2005 ist eine gaststättenrechtliche Erlaubnis für Ferienwohnungen/ -häuser und Ferienzimmer nicht mehr erforderlich. Eine Erlaubnis nach Gaststättengesetz ist nur dann einzuholen, wenn Speisen und alkoholische Getränke an Personen abgegeben werden, die keine Hausgäste sind (z.B. bei einem Hotel mit Restaurant).

  • Abgabe von Frühstück und sonstigen Speisen

    Personen, die mit der Frühstücks- und/oder Speisenzubereitung betraut sind, müssen die wichtigsten hygienischen Regeln für den Umgang mit Lebensmitteln kennen. Dazu ist in der Regel eine Teilnahme an einer Belehrung nach dem Infektionsschutzgesetz notwendig. Die IHK oder das Gesundheitsamt bieten Schulungen an.

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Technische Anfragen
Gerne helfen wir Ihnen weiter
Dr. Patrick Weber
Fachbereichsleiter Vertrieb
Fragen zu Fachverfahren
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Informationen zur Fremdvermietung

Gemäß Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 13. Mai 2019 wird ab dem 01. Juni 2019 die Bettensteuer in der Stadt Schönwetter eingeführt. Der Beitrag beträgt
1,00 €/ Person/ Nacht. An- und Abreisetag gelten als 1 Tag.

Befreit von dieser Abgabe sind alle dienstlichen Reisen (Monteure, Patienten mit ärztlichem Attest, Seminarteilnehmer und Schausteller) sowie Schülerinnen und Schüler im Rahmen von schulischen Klassenfahrten und Kinder bis 6 Jahre.

Die Tourismusabgabe trägt mit dazu bei, dass wir Ihnen eine qualitativ hochwertige touristische Infrastruktur anbieten können, damit Sie bei uns ein attraktives Umfeld für einen schönen und erholsamen Urlaub vorfinden.

Die Abrechnung der Bettensteuer kann ganz bequem über das nachfolgende Fomular vorgenommen werden. Ihre Mieter voranmelden, können Sie ebenfalls über unser Melde-Portal. Sie erhalten den Meldeschein dann vorausgefüllt zum Ausdruck.

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Die Bettensteuer ist eine erhobene Steuer für Übernachtungen in Hotels und Pensionen. Die Abgabe richtet sich nach dem Preis der Übernachtungen. Je Quartal müssen die Übernachtungen für die weitere Abrechnung an die Kommune übermittelt werden. Der Steuerpflichtige wird automatisch erinnert und bei Nichtabgabe geschätzt.
Inhaber einer Kurkarte erhalten Vorteile innerhalb des Kurortes. Eigentümer können Ihre Übernachtungspläne vorab online an die Verwaltung übermitteln, so dass die Ausstellung vor Ort bei Anreise entfallen kann und der Gast seine Unterlagen ebenfalls im Vorfeld schon online zur Verfügung gestellt bekommt. Die Abrechnung mit der Verwaltung erfolgt stichpunktbezogen als Sammelrechnung.
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Informationen fÜR vERANSTALTER

Ob philharmonische Konzerte oder Kammermusikabende, ob Kino, Tanz und Theater, große Kongresse oder kleine Dia-Vorträge, ob Podiumsdiskussionen und Firmenjubiläen, Betriebsversammlungen, Produkt- oder Unternehmenspräsentationen. Sie alle benötigen diverse Genehmigungen zur Erfüllung ihrer Veranstaltungsleistungen.

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Der Ausschank/ Verkauf alkoholischer, alkoholfreier Getränke und/ oder Speisen, zum Verzehr, ist der zuständigen Behörde anzuzeigen. Die Anzeigepflicht gilt für Privatpersonen, Vereine, kirchliche Institutionen und Gewerbetreibende. Die anfallenden Gebühren können direkt bei Antragstellung online entrichtet werden.
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Die Beantragung einer Plakatierung ist der zuständigen Behörde spätestens 14 Tage vor Plakatierungsbeginn mitzuteilen. Die Beantragung gilt für Privatpersonen, Parteien, Firmen und Vereinen. Die anfallenden Gebühren können direkt bei Antragstellung online entrichtet werden.
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Sondernutzungen an öffentlichen Straßen, Plätzen und Gehwegen müssen von der zuständigen Stelle genehmigt werden. Eine Sondernutzung liegt vor, wenn die öffentl. Flächen über den Gemeindegebrauch hinaus in Anspruch genommen werden (Materiallagerung, Veranstaltungen, Tische und Stühle)
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